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Rohre richtig isolieren

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Rohre richtig isolieren

Das Isolieren von Heizungsrohren spart einiges an Heizenergie ein. Die Kosten der Rohrisolierung haben sich schnell gerechnet. Aber auch Kaltwasserrohre profitieren von einer Isolierung. Hier werden Fließgeräusche reduziert und Schwitzwasser verhindert. Eine Rohrisolierung lohnt sich also in jedem Fall.

Überblick: Das Wichtigste zum Isolieren von Heizungs- und Kaltwasserrohren

Verschlusssysteme

Rohrisolierungen unterscheiden sich nicht nur im Material wie z.B. Polyethylen, Mineralwolle oder Kautschuk, sondern auch in der Handhabung. Zum nachträglichen Isolieren der Rohre müssen die Rohrisolierungen seitlich geöffnet sein. Je nach Hersteller oder Ausführung gibt es unterschiedliche Systeme. Unabhängig vom verwendeten Material oder System müssen die Rohre zum Schluss lückenlos isoliert sein. Alle Längsverbindungen und Stöße müssen verschlossen bzw. verklebt sein. Denn nur das lückenlose Isolieren erfüllt auch seinen Zweck.

Rohrbögen isolieren

Beginne mit der Isolierung immer an den Rohrbögen. Reibe das Rohr gründlich ab. Die Rohre sollen sauber und trocken sein und die Temperatur an den Heizungsrohren sollte 35 °C nicht übersteigen. Um einen engen Rohrradius isolieren zu können, muss aus der Rohrisolierung ein 90°-Keil herausgeschnitten werden. Dann die Rohrisolierung auf den Rohrbogen stecken und je nach Verschlusssystem am Längsschlitz verschließen. Anschließend an dem Gehrungsschnitt mit Klebeband verkleben. Danach kannst du den nächsten Rohrbogen und dann den Rohrabschnitt dazwischen isolieren. Bei größeren Radien schneidest du zwei 45°-Keile oder drei 30°-Keile heraus.

Rohrabzweigungen isolieren

Speziell bei dickeren Rohrisolierungen oder auch bei einer Rohrisolierung aus Mineralwolle eignet sich die Variante mit einem 90°-Keil-Ausschnitt. Das Gegenstück wird dann passend angespitzt.


Verschlusssysteme


Rohrisolierung richtig zuschneiden


Rohrbögen isolieren


Rohrabzweigungen isolieren


Schritt-für-Schritt-Anleitung

Verschlusssysteme

Rohrisolierungen unterscheiden sich nicht nur im Material wie z.B. Polyethylen, Mineralwolle oder Kautschuk, sondern auch in der Handhabung. Zum nachträglichen Isolieren der Rohre müssen die Rohrisolierungen seitlich geöffnet sein. Je nach Hersteller oder Ausführung gibt es unterschiedliche Systeme.

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1. Beim Klebeverschluss wird nach dem Aufstecken auf das Rohr nur noch das Schutzpapier abgezogen und die Rohrisolierung zusammen gedrückt.


2. Beim Zip-Verschluss wird die Rohrisolierung an der Verschlussöffnung zusammengedrückt und ist ohne Verklebung dicht verschlossen, ähnlich einem Reißverschluss.

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3. Vorgeschlitzte Rohrisolierungen werden vor dem Aufstecken auf das Rohr mit einem Messer aufgeschlitzt und danach mit separaten Clipsen verschlossen. Sie müssen später an den Längsschlitzen mit PCV-Klebeband verklebt werden. Diese Lösung ist besonders preiswert.
Hinweis: Kautschuk-Rohrisolierungen können meist ohne spezielle Zuschnitte an den Rohrbögen verarbeitet werden. Zum Verkleben wird ein Kautschukklebeband benötigt. Bei der Verwendung von Alu-kaschierten Mineralwolle-Rohrisolierungen werden die Verbindungen mit Alu-Klebeband ausgeführt.

Rohrbogen mit PE-Isolierschlauch isolieren

Auch wenn es zu verschiedenen Rohrdurchmessern vorgefertigte Rohrisolierbogen gibt, kann es dennoch kostengünstiger sein, die Bögen selbst anzufertigen. Beginne mit der Isolierung immer an den Rohrbögen.

4. Reibe das Rohr gründlich ab. Die Rohre sollten sauber und trocken sein, die Temperatur an den Heizungsrohren 35 °C nicht übersteigen. Ansonsten können außerhalb der Heizperiode Lücken zwischen den Rohrisolierungen entstehen.

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5. Um den engen Rohrradius isolieren zu können, muss aus der Rohrisolierung ein 90°-Keil herausgeschnitten werden.


6. Für den Zuschnitt verwendest du am besten die spezielle Gehrungslade. Da passen auch dickere Rohrisolierungen hinein und du hast alle benötigten Winkeleinstellungen. Mit einem Dämmstoffmesser geht der Gehrungsschnitt besonders leicht.

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7. Schneide die Rohrisolierung nicht komplett durch. Die so vorbereitete Rohrisolierung auf den Rohrbogen stecken und je nach Verschlusssystem am Längsschlitz verschließen. Zum Schluss an dem Gehrungsschnitt mit PVC-Klebeband verkleben. Je nach Verschlusssystem musst du auch den Längsschlitz mit PVC-Klebeband verkleben. Danach kannst du den nächsten Rohrbogen und anschließend den Rohrabschnitt dazwischen isolieren.


8. Bei Rohrbögen mit größerem Radius benötigst du zwei Kerbschnitte zu je 45°. Bei einem noch größeren Radius drei Kerbschnitte zu je 30°.

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9. Schneide auch hier die Rohrisolierung nicht komplett durch. Der verbleibende schmale Steg ist wichtig. Wenn der Radius einfach nicht richtig passt, kannst du beim Zuschnitt einen breiteren Steg stehen lassen und somit den Radius variieren. An den Gehrungsschnitten die Rohrisolierung wieder sauber verkleben.

Rohrabzweigungen isolieren

10. T-Abzweigungen bei Heizungsrohren sind leider häufiger als einem lieb ist. Mit den beiden gezeigten Methoden geht es einfach. Bei hochflexiblen Kautschuk-Rohrisolierungen wird an der Abzweigungsstelle ein Loch für das abzweigende Rohr herausgeschnitten. Wenn du noch einen Rest des Rohres von der Installation übrig hast, kannst du auch damit das Loch herausstanzen.

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11. Schneide die Rohrisolierung vom Loch ausgehend seitlich bis zum Längsschlitz hin auf.


12. Die Rohrisolierung auf die Abzweigung stecken und die Längsschlitze verschließen.

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13. Wenn du mit einer Kautschuk-Rohrisolierung arbeitest, kannst du den abzweigenden Abschnitt direkt ansetzen und dicht verbinden. Bei einer PE-Rohrisolierung solltest du den angrenzenden Abschnitt an der Verbindung halbkreisförmig einschneiden. Dann passt die Verbindung besser. Zum Schluss mit dem passenden Klebeband umwickeln.


14. Speziell bei dickeren Rohrisolierungen oder auch bei einer Rohrisolierung aus Mineralwolle eignet sich die nachfolgende Variante. Du schneidest dazu aus der Rohrisolierung an der Abzweigung einen 90°-Keil heraus. Das Gegenstück wird dann passend angespitzt.

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15. Verklebe danach die Verbindung mit dem passenden Klebeband.

Ventile isolieren

16. Hier muss soweit als möglich Anpassungsarbeit geleistet werden. Je nach Ventil kannst du aus einer Rohrisolierung einen Zuschnitt machen und den Rest mit Wickelband umwickeln.

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17. Du kannst es auch großzügiger angehen und den kompletten Bereich am Ventil oder anderen Hindernissen mit Wickelband umschließen. Dieses Wickelband ist speziell für die Isolierung schwer zugänglicher Bereiche gedacht.


Material- und Werkzeugliste


Material

  • Rohrisolierung
  • Klebeband
  • Clipse
  • Wickelband


Werkzeug

  • Cuttermesser
  • Wischtuch
  • Zollstock
  • Filzschreiber
  • Gehrungslade
  • Dämmstoffmesser