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Wand einziehen

Eine eingezogene Leichtbauwand ist ideal, um Räume flexibel neu aufzuteilen – etwa um ein zusätzliches Zimmer zu schaffen, einen Arbeitsbereich abzutrennen oder eine Türöffnung einzubauen. Der große Vorteil: Leichtbauwände lassen sich vergleichsweise schnell, sauber und ohne massive Eingriffe in die Bausubstanz errichten.

In dieser Anleitung wird Schritt für Schritt erklärt, wie du eine Leichtbauwand aus Metallprofilen und Gipskartonplatten planst, aufbaust, beplankst und fachgerecht verspachtelst.

Wand einziehen: Schritt-für-Schritt Anleitung

Wand einziehen: Unterkonstruktion planen und aufbauen

Wand_einziehen: Schritt 1

Unsere Leichtbauwand wird aus Metallprofilen und Gipskartonplatten hergestellt. Miss den Verlauf deiner geplanten Leichtbauwand an Boden, Wänden und Decke aus und markiere ihn z.B. mit einem Maurerbleistift.
Bestimme dafür als erstes die Bodenlinie. Mit einer gespannten Schnur kannst du den Verlauf der Linie genau festlegen, bevor ihn markierst. Als nächstes ziehst du die Senkrechten auf beiden Seiten mithilfe einer Wasserwaage oder eines Linienlasers.
Alternativ kann auch ein Senklot verwendet werden. Um den Verlauf der Deckenlinie zu markieren, müssen dann nur noch die beiden oberen Endpunkte der Senkrechten miteinander verbunden werden. Auch hierfür ist eine gespannte Schnur hilfreich.

Schneide die Profile mit einer Blechschere auf die benötigte Länge zu, indem du sie
zunächst an beiden Seiten senkrecht bis unten einschneidest, sie dann etwas umbiegst und schließlich am Falz vollständig durchtrennst.

Klebe das Dichtungsband, das nachher zwischen den Profilen und dem Boden bzw.
der Wand und der Decke sitzt, auf die Unterseite der Profile.

Wand_einziehen: Schritt 2
Wand_einziehen: Schritt 3

Befestige die UW-Profile mit Drehstiftdübeln an Boden und Decke. Achte dabei darauf, dass der Abstand zwischen den Dübeln maximal 1 m beträgt. Sobald die waagrechten UW-Profile, auch Rahmenprofile genannt, sitzen, können die beiden senkrechten CW-Profile (Ständerprofile) eingefügt und an den Wänden verschraubt werden. An den Wänden müssen mindestens drei Befestigungspunkte gesetzt werden. Falls später eine Tür eingesetzt werden soll, muss am Boden die entsprechende Lücke in den UW-Profilen vorgesehen werden.

Stecke die ergänzenden, senkrechten CW-Profile in die UW-Profile. Unmittelbar am
Türdurchgang werden UA-Profile (Aussteifungsprofile) verbaut. Diese sind deutlich
stabiler, als die anderen Profile. Achte bei der Montage auf die richtigen Abstände der
Profile, die sich jeweils an den verwendeten Gipskartonplatten orientieren. Bei Schritt
8 und 9 werden die entsprechenden Optionen erläutert.

Fertige aus einem UW-Profil das Türsturzprofil. Schneide es hierfür etwas breiter als
die Türöffnung zu, schneide die Flanken des Profils auf beiden Seiten ein, sodass es
sich um 90° umbiegen und exakt in die Türöffnung einsetzen lässt.

Je nach Hersteller sind auch spezielle Türsturzprofile erhältlich. Achte darauf, dass
je nach Türbreite auch über dem Türsturz ein kürzeres CW-Profil eingesetzt werden
muss, damit die Gipskartonplatten später an ihren Stoßkanten mit den Profilen verschraubt werden können.

Wand_einziehen: Schritt 4
Wand_einziehen: Schritt 5

Mit Türpfostensteckwinkeln verbindest du die UA-Profile mit den UW-Profilen.

Wand einziehen: Beplankung, Installation und Dämmung

Alle geschnittenen oder nicht kartonummantelten Kanten der Gipskartonplatten
müssen mit einem Kantenhobel angefast werden. Danach glättest du die bearbeitete
Kante mit einem Raspelhobel und entfernst alle Staubreste.

Wand_einziehen: Schritt 6
Wand_einziehen: Schritt 7

Befestige die Gipskartonplatten mit Schnellbauschrauben auf der Unterkonstruktion. Setze die Platten direkt, also ohne Abstand, aneinander. Der maximale Abstand zwischen den Schrauben darf 25 cm nicht überschreiten.
Für eine einlagige Beplankung verwendest du 25-mm-Schnellbauschrauben. Für die zweite Lage nimmst du 35-mm-Schnellbauschrauben. Überprüfe sicherheitshalber, ob die hier angegebenen Schraubenlängen zu deinen verwendeten Gipskartonplatten passen.
Achte darauf, dass keine Kreuzfugen entstehen. Die Stirnkanten müssen einen Versatz von mindestens 40 cm haben. Grundiere die Kanten der Gipskartonplatten nach der vollständigen Montage mit Tiefengrund, damit die Spachtelmasse später nicht einsackt.

Je nachdem, wie breit die Gipskartonplatten sind und ob du sie längs oder quer montierst, ändern sich die passenden Achsabstände der Metallunterkonstruktion. Bei einer mehrlagigen Beplankung bringst du die einzelnen Plattenlagen mit versetzten Stößen nach dem jeweiligen Beplankungsschema an. Die Fugen der ersten Lage müssen ebenfalls verspachtelt werden.
Achsabstand bedeutet in diesem Zusammenhang der Abstand zwischen den Mittelpunkten zweier benachbarter Metallprofile.
Achsabstände der Unterkonstruktion bei Längsbeplankung:

  • Plattenbreite 125 cm — Achsabstand 62,5 cm
  • Plattenbreite 90 cm — Achsabstand 45 cm
  • Plattenbreite 60 cm — Achsabstand 30 cm
Wand_einziehen: Schritt 8. Zweifache Beplankung senkrecht.
Wand_einziehen: Schritt 9. Zweifache Beplankung waagrecht.

Achsabstände der Unterkonstruktion bei Querbeplankung:

  • Plattenlänge 260 cm — Achsabstand 52 cm
  • Plattenlänge 200 cm — Achsabstand 50 cm
  • Plattenlänge 125 cm — Achsabstand 62,5 cm

Die CW-Profile sind an ihrer Querseite mehrfach H-förmig geschlitzt. Die dadurch vorgegebenen Laschen können umgebogen werden, um Kabel bzw. Kabelleerrohre in der Leichtbauwand zu verlegen.

Wand_einziehen: Schritt 10.
Wand_einziehen: Schritt 11.

Für besseren Schallschutz und zusätzliche Wärmedämmung kannst du zum Beispiel Mineralwolle verwenden. Die passenden Dämmmatten klemmst du einfach zwischen die Metallprofile. Beachte dabei, dass es unterschiedlich breite Profile gibt. Das verwendete Dämmmaterial muss passend dazu gewählt werden.

Wand einziehen: Spachteln, Ecken ausbilden und Oberfläche vorbereiten

Verspachtle die Fugen zwischen den einzelnen Gipskartonplatten mit Spachtelmasse.
Beanspruchte Kanten und Bereiche mit Bewegungen verspachtelst du mit Fugendeckstreifen, um Risse zu verhindern. Trage die Spachtelmasse hier breiter auf, als der Fugendeckstreifen breit ist, lege diesen in die nasse Masse und drücke ihn von oben nach unten ein. Danach verspachtelst du die Fuge komplett. Schraublöcher solltest du ebenfalls verspachteln und glatt abziehen.

Mische nur so viel Spachtelmasse an, wie du in der Verarbeitungszeit verbrauchen
kannst. In Feuchträumen solltest du wasserabweisende Spachtelmasse
verwenden.


Nach etwa einer Stunde entfernst du Grate grob, trägst nach dem Trocknen den
zweiten Spachtelgang mit Spachtelmasse „Finish“ auf, schleifst die Fläche ab und
entfernst den Staub.

Wand_einziehen: Schritt 12.
Wand_einziehen: Schritt 13.

Wenn du Wände baust, die über Eck laufen, sollten die Raumecken mit Eckschutzprofilen stabilisiert werden. Trage die Spachtelmasse auf beiden Seiten der zu schützenden Kante etwa in der Breite des Eckschutzprofils auf. Drücke das Profil fest in das Spachtelbett ein und verspachtle es.

Nach dem Trocknen verspachtelst du die Ecke bündig und ansatzfrei zur Wand und schleifst sie anschließend glatt.

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